Montag, 15. Oktober 2012

You're doing it wrong!

So als werdende Mama, oder wie es passenderweise heißen müsste, als Doppelgänger eines adipösen Nilpferds mit Gleichgewichtsstörungen, muss man sich täglich mit vielen (ungebetenen) Ratgebern auseinandersetzen.

Ärzte erzählen einem dieses, Apotheker jenes, die zwölfzighunderttausend Elternzeitschriften was anderes, und schlussendlich wären da noch die eigenen Eltern, Tanten, Schwestern, Cousinen, Freundinnen, Bekannten, Kollegen und Supermarktkassiererinnen, die sich allesamt zu einem heimlichen Dasein als Gynäkologe, Ernährungswissenschaftler, Hebamme und amtlichen Klugscheisser berufen fühlen. Vorzugsweise alles gleichzeitig.

Während die Menschheit jahrtausendelang wunderbar diese unsere Spezies erhalten konnte - obwohl sie rohen Fisch naschte, nicht mal wusste, was Folsäuretabletten eigentlich sind und auch noch im neunten Monat schweres Gerät durch die Gegend schleppten, um dann schließlich während der Feldarbeit zwischen den Kartoffelpflanzen mal eben das Kind zu gebären, es sich umzuschnallen und weiter zu arbeiten - wird man heutzutage zugeschissen mit Informationen, was man machen soll, darf, kann und was eben nicht.

Am Ende weiß man nicht mehr, was man machen soll, wie man's machen soll, denn egal, wie man es macht, man wird es offenbar falsch machen.

Das kann verwirren.

Aber keine Sorge.

Ich bin ja da.

Also, liebe werdende Fette, ich meine, Schwangere und Mütter und sonstige Gebärende, die Madame Anne Schüssler zeigte mir und der ebenfalls damals noch hochträchtigen Mellcolm vor einiger Zeit eine wundervoll einfache Übersicht, die unser aller Leben als zukünftige Teilnehmerin bei "Die Super Nanny" erheblich erleichtern wird.

Bitte drucken Sie sich die einzelnen Teile aus und hängen Sie sie an entsprechende Stellen (Wickeltisch, Kinderbett etc. etc.):

How not to handle baby 1 Kopie 2
How not to handle baby 1
How not to handle baby 1 Kopie
How not to handle baby 1 Kopie 3

Denn seien wir ehrlich, wir können soviel Ratgeber lesen, wie wir wollen.

Wir wissen doch gar nicht, was wir da am Ende eigentlich machen.