Donnerstag, 11. Oktober 2012

The Maker

Sie haben den Best World Cinema Short Film des Indianopolis International Film Festivals gewonnen, genauso wie den Grand Prize des Seoul International Cartoon & Animation Festival. 
Waren in der Kategorie Best Animation sowohl des Sydney Film Festivals als auch des Newport Beach Film Festivals und des Rhode Island International Film Festivals siegreich, wurden zum Best of Festival des Lady Filmmakers Festivals auserkoren und haben durch die Auszeichnung des CFC Worldwide Short Film Festival nun sogar die Möglichkeit für die 2013 Academy Awards nominiert zu werden.

Fast könnte sich einem der Verdacht aufdrängen, die Macher von The Maker verstehen ihr Handwerk.

Die meisten von Ihnen werden von den meisten dieser Festivals noch nie gehört haben und das ist nicht schlimm, Sie müssen sich deswegen nicht schämen. Sie dürfen es aber natürlich, aber statt nun Energie für's Schämen zu verschwenden, nehmen Sie ebendiese und nutzen Sie sie, um die Ihnen dargebrachten Informationen gütig und wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen. Denn seien wir ehrlich, das ist wirklich ein ganz schöner Haufen von Auszeichnungen für einen Kurzfilm. Und die hier aufgezählte Liste ist noch nicht einmal vollständig.

Doch The Maker ist nicht einfach nur ein Kurzfilm. Er ist auch nicht einfach nur animiert. Es ist ein Stop-Motion-Film.
Spätestens sei Vincent, einem der ersten Stop-Motion-Kurzfilme von Tim Burton (der allein schon eine Verbeugung wert ist, weil der Erzähler einfach mal in Versen spricht und niemand anderes als Vincent Price war), liebe ich Stop-Motion-Filme, weil sie für mich der Inbegriff von Hingabe und Leidenschaft beim Filme machen sind.

Ich habe monatelang auf die Veröffentlichung von The Maker gewartet. Fast von Beginn der Planungsphase an. Habe die Vorbereitungen mitverfolgt, die Dreharbeiten, das Nachbereiten. Internet und moderne Vernetzung sei Dank.

Anlass war, dass der "Hauptdarsteller" des Films von einer Künstlerin hergestellt wurde, die ich schon vorab mehr als nur ein klein wenig bewunderte und verehrte.

Ihr Name ist Amanda Louise Spayd.


Ihre Kreaturen/Figuren/Puppen sind nicht schön. Nicht im klassischen Sinne. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Sie haben fast etwas morbides. Gruseliges. Unheimliches. Und dennoch.. ich habe mich auf den ersten Blick in die Arbeit von Amanda Louise Spayd, in ihre Kreaturen, verliebt.



Als sie schrub, dass Sie die Figur des Maker hergestellt habe und damit auf den Film und die Menschen dahinter verwies, war ich schon Feuer und Flamme. Völlig hin und weg war ich jedoch, nachdem ich damals das erste Mal den Trailer gesehen hatte.

Und dann endlich.. nach Wochen und Monaten des Wartens.. konnte man den Film im Internet bewundern. Und ich kann nicht umhin, ihn mit Ihnen teilen zu wollen. Abgesehen von meiner kruden Gedankenwelt - die ich ja regelmäßig bereit bin mit Ihnen zu teilen - ist dieser kleine Schatz aus der Welt der Stop-Motion-Kurzfilme eins von den wenigen Dingen, die ich wirklich gerne mit Ihnen teile. Sogar in der fast menschlichen Hoffnung, der Film möge Ihnen ein Tränchen ins Auge und ein Lächeln ins Herz zaubern. 

Aber genug der ekelerregenden Rummenschelei. Hier ist der Film: