Mittwoch, 14. Januar 2009

Vorfreude auf 2009

Im Moment ziehen die Tage nur so dahin. Noch 22 Tage und ich stehe vor meiner letzten Zwischenprüfung, die zugleich die wichtigste sein wird. Dennoch, von Massen von Büchern umgeben, bin ich auf sonderbare Weise zuversichtlich und geradezu seltsam gut gelaunt. Ein Zustand, der für meine Person generell unnatürlich ist, und von dem ich irgendwie befürchte, dass er jäh und schmerzvoll enden wird.
Ich habe mein Uni-Pensum auf das absolute Minimum dezimiert, was bedeutet, dass ich sage und schreibe drei Seminare nur noch besuche, alles andere, wo keine Anwesenheitspflicht existiert, wird sorgsam ignoriert. Stattdessen hocke ich über Büchern und sauge die seltsame Welt der DDR in mich auf..

Unabhängig davon habe ich nun letzte Woche beschlossen, komme, was wolle, unabhängig von Gedeih und Verderben meines Studiums: ich fliege nach Jerusalem!!


Ich werde drei Monate lang in dieser verrückten, nie zu Ruhe kommenden Stadt leben!! Punkt und Schluss!!

Das Praktikum ist zu wichtig, die Chance zu einmalig, das Ganze zu irrsinnig, als dass ich es ausschlagen könnte. Auch wenn ich jetzt schon weiß, dass die Sache mit der Wohnungssuche von hier aus, sich als schwierig erweisen könnte. bzw. wird. Notfalls werde ich für die erste Zeit im Österreichischen Hospiz unterkommen. Zweckoptimismus ist gefragt, und noch habe ich ja genügend Zeit.
Ich sehe dem Jahr 2009 allgemein optimistisch entgegen.

Gut, es kommt viel Arbeit auf mich zu, allein sechs Monate des Jahres werde ich in Bonn, Berlin und Jerusale
m Praktika absolvieren. Und die restliche Zeit werde ich damit beschäftigt sein, mein Studium zu beenden und mich auf meine Magisterarbeit zu konzentrieren. Vielleicht liegt es noch an der Frische des neuen Jahres, aber ich bin mehr als zuversichtlich und freue mich auf 2009.

Ich könnte zwar gut und gerne auf meine mündliche Prüfung am 06. Februar verzichten (Thema ist wie gesagt die wundervolle Geschichte der wundervollen DDR), aber wie sagte schon der liebe Honnecker:

"Vorwärts immer, rückwärts nimmer!"




In diesem Sinne: man sieht sich!